Traditionelle Weihnachtsfeier für wohnungslose Menschen: Aufruf zu Kuchen-, Gebäck- und Geldspenden

Wie jedes Jahr veranstaltet die Wohnungslosenhilfe des Caritasverbands für den Rhein-Neckar-Kreis e.V. für wohnungs- und obdachlose Menschen in Weinheim an Heiligabend ihr traditionelles Weihnachtsfest. Dafür werden noch Kuchen-, Gebäck- und Geldspenden benötigt.

„Für die Menschen, die unsere Tagesstätte und Fachberatung für Wohnungslose besuchen ist das Weihnachtsfest jedes Jahr ein ganz besonderes Ereignis“, weiß Stefan Dugeorge, Referatsleiter Soziale Dienste beim Caritasverband. Dank der großzügigen Spende der Volksbank Kurpfalz Stiftung gibt es auch in diesem Jahr wieder kleine Geschenke sowie ein festliches 3-Gänge-Menü, das von Ehrenamtlichen zubereitet wird. Auch die Feuerwehr Gaiberg hat zum Geschenke-Spenden aufgerufen, um den wohnungslosen Menschen an Heiligabend eine Freude bereiten zu können. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgen wieder der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Weinheim und Weinheims ehemaliger Bürgermeister Dr. Thorsten Fetzner.

Selbstgebackener Kuchen und Weihnachtsplätzchen dürfen auf einem Weihnachtsfest aber natürlich nicht fehlen. „Wir freuen uns über Kuchen- und Plätzchenspenden für unsere Gäste“, sagt Stefan Dugeorge. Kuchenspenden können entweder am 23. Dezember in der Tagesstätte in der Paulstraße 2 oder am 24. Dezember im Gemeindehaus Herz Jesu in der Johannisstraße 9 in Weinheim abgegeben werden.

Aber auch Geldspenden sind wichtig, um den Betrieb der Tagesstätte sowie weitere Angebote für wohnungs- und obdachlose Menschen aufrecht erhalten zu können. Diese haben bei der Caritas in Weinheim unter anderem die Möglichkeit zum täglichen Mittagessen, Duschen und Wäschereinigen, erhalten Kleidung, Schlafsäcke und Rucksäcke. Außerdem bieten drei Ärzte auf ehrenamtlicher Basis alle zwei Wochen eine Arztsprechstunde an – auch ohne Versicherungsschutz! Anfang des Jahres konnten dank Spendengelder außerdem „Kälte-Iglous“ als Erfrierungsschutz angeschafft werden, die nun in einem geschützten Bereich der Tagesstätte stehen und obdachlosen Menschen kurzfristig einen Kälteschutz bieten. Zehn Besucher haben dieses Angebot bereits genutzt. „Um solche Angebote und Hilfestellungen auch weiterhin unterbreiten zu können, sind wir auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen und freuen uns über Spenden“, sagt Dugeorge.