Miteinander statt nebeneinander: Veranstaltungen zur Woche der Seelischen Gesundheit
„Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ lautet das Motto der diesjährigen bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit. Ziel ist ein Miteinander, das niemanden ausklammert, und das psychisch erkrankten Menschen gesellschaftliche Akzeptanz und die nötige Unterstützung ermöglicht. Mit Veranstaltungen in Schwetzingen und Weinheim beteiligt sich die Caritas Heidelberg-Rhein-Neckar gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern an der Aktionswoche.
Schwetzingen
Am 10. Oktober von 11:00 bis 16:00 Uhr informieren Caritas Heidelberg-Rhein-Neckar und St. Thomas Schwetzingen an ihrem Stand auf dem „Schwetzinger Herbst“ (Mannheimer Straße) über psychosoziale Hilfsangebote in Schwetzingen und Umgebung. „Wir freuen uns darauf, das Thema psychische Erkrankung sichtbar zu machen, unsere Hilfsangebote vorzustellen, persönlich mit den Menschen in Kontakt zu treten und mögliche Vorbehalte abzubauen“, erklärt Katrin Dolle, Leiterin der Abteilung Eingliederung und Rehabilitation der Caritas Heidelberg-Rhein-Neckar.
Am 14. Oktober um 19:00 Uhr zeigt das Zentrum für Psychische Gesundheit Schwetzingen in Kooperation mit dem Kinoverein Ketsch im Central Kino in Ketsch den Kinofilm „Die guten und die besseren Tage“ von Elsa Bennett und Hippolyte Dardaus dem Jahr 2025. Der Film erzählt die Geschichte dreier alkoholkranker Frauen, die sich in einer Entzugsklinik kennenlernen. Unter der Leitung von Sportlehrer Denis bereiten sie sich auf eine ungewöhnliche Herausforderung vor: die Teilnahme an einer Auto-Rallye in der marokkanischen Wüste! Im Anschluss an den Film gibt es noch die Möglichkeit, Fragen und Anliegen aus dem Publikum einzubringen. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Kino-Eintritt kostet 6,50 Euro.
Alle Interessierten sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen.
Weinheim
Das Gemeindepsychiatrische Zentrum (GPZ) beteiligt sich mit einer gemeinsamen Veranstaltung im Weinheimer Kino. Gemeindepsychiatrische Zentren sind einrichtungsübergreifende Zusammenschlüsse, die wohnortnahe Hilfen und Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder seelischen Behinderungen anbieten.
In Kooperation mit dem Modernen Theater Weinheim (Hauptstraße 61) zeigt das Gemeindepsychiatrische Zentrum am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 15:00 Uhr (Einlass: 14:30 Uhr) den Dokumentarfilm „IRRE oder Der Hahn ist tot“ von Reinhild Dettmer-Finke. Der Film begleitet Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Freiburger Hilfsgemeinschaft, einer offenen Anlaufstelle, und gibt Einblicke in ihren Alltag, ihre Erfahrungen mit Psychiatrie und ihren Umgang mit der Erkrankung. Der Film wurde mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichnet. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Filmgespräch mit der Regisseurin Reinhild Dettmer-Finke und zwei Protagonisten statt, bei dem Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion besteht.
Ab 14:30 Uhr präsentieren die folgenden Einrichtungen des GPZ ihre Angebote und Arbeitsbereiche im Kino-Foyer: Caritas Heidelberg-Rhein-Neckar, GRN-Betreuungszentrum Weinheim, Suchtberatung Weinheim, Psychiatrisches Zentrum Nordbaden Wiesloch, Zentrum für psychische Gesundheit Weinheim, Bruno-Fritsch-Haus Weinheim (AWO Mannheim), Sozialpsychiatrie AWO Rhein-Neckar, Talhof Schriesheim (Ev. Stadtmission Heidelberg).
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos!
Außerdem: Wiesloch
Das Bündnis gegen Depression Rhein-Neckar Süd veranstaltet im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden außerdem folgende Veranstaltung in Wiesloch:
16.10.26 – HOW DOES IT FEEL (TO BE SUCH A FREAK)? – Psychiatrisches Zentrum Nordbaden