Wer hilft mit bei „Rat und Tat“? Tafel Heidelberg-Südstadt sucht ehrenamtliche Helfer*innen
Die Tafel Heidelberg-Südstadt „Rat und Tat“ ist auf der Suche nach Verstärkung für ihr ehrenamtliches Team. Derzeit sorgen rund 30 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen dafür, dass Menschen mit geringem Einkommen in der Tafel Heidelberg-Südstadt günstig einkaufen können.

„Krankheitsbedingt oder in der Urlaubszeit kann es bei uns schnell zu Engpässen kommen“, weiß Corinna Schwarz, hauptamtliche Koordinatorin des vom Caritasverband Heidelberg-Rhein-Neckar e.V. betriebenen Tafelladens. Aktuell führt die Urlaubszeit zu einer ausgedünnten Personaldecke. Im letzten Jahr musste die Tafel während der Grippewelle für zwei Tage schließen, weil nicht genügend Personal verfügbar war. Damit sich das nicht wiederholt, ruft „Rat und Tat“ Menschen aus Heidelberg und Umgebung dazu auf, sich in der Tafel ehrenamtlich zu engagieren.
Das Prinzip der Tafel Heidelberg-Süd besteht darin, dass überschüssige, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel aus dem Einzel- und Großhandel sowie von Bäckereien abgeholt und für den Verkauf aufbereitet werden. Anschließend können sie im Tafelladen von Menschen mit geringem Einkommen für kleines Geld erworben werden. Damit das funktioniert, rücken jeden Werktag morgens ab 7 Uhr ein bis zwei Fahrzeuge mit je zwei Helfer*innen aus, um die Lebensmittelspenden abzuholen. Bei der großen Tour werden dazu rund 15 Märkte im Heidelberger Stadtgebiet angefahren. Danach werden die Waren ausgeladen, vorsortiert und aufbereitet, bevor sie in die Regale wandern und verkauft werden können.
„Wir suchen zum einen ehrenamtliche Fahrer*innen, die während der Tafel-Öffnungstage montags, mittwochs und freitags von 7 bis 14 Uhr die Lebensmittelspenden mit unserem Kleintransporter aus dem Handel abholen“, erklärt Schwarz den Bedarf. Derzeit kann sie aufgrund des Personalmangels nur ein Auto einsetzen und muss selbst ab und an auch als Beifahrerin einspringen, weil zu wenige Fahrer verfügbar sind.
„Zum anderen suchen wir aber auch Verstärkung für die Bereiche Lagerlogistik, Sortierung, Ausgabe der Waren sowie für die Kasse“, sagt Schwarz. Ideal wäre, wenn die Helfer*innen an mehr als einem der drei Tafel-Öffnungstage jeweils von 10 bis 17 Uhr Zeit hätten. „Individuelle Lösungen nach Absprache finden wir aber natürlich immer“, so Schwarz.
„Rat und Tat“ unterstützt insgesamt rund 500 Menschen aus dem Stadtgebiet Heidelberg mit Lebensmitteln und ist selbst auf Spenden angewiesen, um die Nachfrage und auch die Betriebskosten decken zu können. „Von Konserven über Reis, Kaffee, Mehl, Salz, Zucker und Öl können wir alle haltbaren Lebensmittel des täglichen Bedarfs gebrauchen“, so die Tafelladenleiterin.
Die Lebensmittelspenden können während der Tafel-Öffnungszeiten montags, mittwochs und freitags von 10 Uhr bis 16 Uhr direkt im Tafelladen in der Turnerstraße 36 in der Heidelberger Südstadt abgegeben werden. Auch Geldspenden, die dazu beitragen die laufenden Betriebskosten des Tafelladens zu decken, sind willkommen.
An einer ehrenamtlichen Mitarbeit Interessierte können sich direkt an die Tafel wenden:
Tafel Heidelberg „Rat und Tat“
Corinna Schwarz
Turnerstraße 36
69126 Heidelberg
Telefon: 06221 3303-25
E-Mail: tafel.heidelberg@caritas-HDRN.de
Spendenkonto:
Caritasverband Heidelberg-Rhein-Neckar e.V.
IBAN: DE69 6729 1700 0029 4441 02
Volksbank Heidelberg-Neckartal
Verwendungszweck: „Tafel Heidelberg“
Die Tafel Heidelberg-Südstadt ist ein Projekt des Caritasverbands Heidelberg-Rhein-Neckar e.V. Rund 500 Menschen mit geringem Einkommen aus dem Stadtgebiet Heidelberg nehmen das Angebot der Tafel Heidelberg-Südstadt in Anspruch und beziehen dort Lebensmittel des täglichen Bedarfs für kleines Geld.