Das Bubales Theater aus Berlin zu Gast in Wiesloch

Im Rahmen der diesjährigen interkulturellen Woche mit dem Motto „dafür!“ hat der Caritasverband Heidelberg-Rhein-Neckar e.V. in Kooperation mit dem Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg das Bubales-Theater aus Berlin nach Wiesloch eingeladen. Mit liebevoll selbst gestalteten Handpuppen, viel Humor und Musik wurde am 28. September das Theaterstück „Die Koscher-Maschine“ im Gemeindehaus St. Laurentius in Wiesloch aufgeführt.

Schweinchen Babett

Schweinchen Babett möchte koscher werden

Auf spielerische und kindgerechte Weise führte Künstlerin Shlomit Tripp zuerst den Begriff „koscher“ im direkten Dialog mit den Kindern ein. Beim Puppenspiel konnten die Kinder entdecken, was dieser Begriff im Judentum bedeutet. Mit großer Begeisterung verfolgten sie die Geschichte um die Protagonisten Shlomo, dem Erfinder der “Koscher-Maschine“, seiner Freundin Ayse sowie dem Schweinchen Babett, das unbedingt koscher werden wollte und in die Maschine schlüpfte. Die Kinder lernten auch Mendel, das humorlose Schaf, den Rabbi und weitere Figuren wie Max, den Lachs, kennen und hatten dabei jede Menge Spaß. Die Künstlerin sensibilisierte dafür, wie wichtig der religiöse Dialog und das gegenseitige Kennenlernen sowie Akzeptanz aller Kulturen ist.

von links: Caritas-Sozialarbeiterin Pia Rübenacker-Back, Künstlerin Shlomit Tripp und Gabriele Wurl von Caritas & Pastoral mit den Handpuppen

von links: Caritas-Sozialarbeiterin Pia Rübenacker-Back, Künstlerin Shlomit Tripp und Gabriele Wurl von Caritas & Pastoral mit den Handpuppen

Die Sozialberaterin Pia Rübenacker-Back vom Caritas-Standort Wiesloch übernahm federführend die Organisation vor Ort und die Einladung aller Vorschulkinder aus den konfessionellen und freien Kindertageseinrichtungen. Gabriele Wurl von Caritas & Pastoral am Standort Schwetzingen begleitete die Planung der Veranstaltung, damit das Puppentheater in Wiesloch zu Gast sein konnte. Die Finanzierung hatte dankenswerterweise das Erzbischöfliche Ordinariat Freiburg übernommen, sodass die Veranstaltung für die Kinder kostenlos war.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir dieses besondere interkulturelle Bildungsangebot für die Kindertagesstätten anbieten konnten und die Kinder dabei so viel Spaß hatten und nebenbei auch ganz viel gelernt haben“, sagte Gabriele Wurl. „Ein herzliches Dankeschön an die Künstlerin Shlomit Tripp des Bubales-Theaters für diese wunderbare Vorstellung und an die katholische Kirchengemeinde Wiesloch für die Bereitstellung der Räumlichkeiten“, bedankten sich die beiden Organisatorinnen.