WOHNEN

Das Caritashaus Katharina Labouré hat, verteilt auf zwei Gebäudeflügel mit jeweils vier Wohngemeinschaften à 15 Einzelzimmer, insgesamt 120 Pflegeplätze. Alle Zimmer verfügen über ein eigenes Bad. Die acht Aufenthaltsräume mit Wohnküchen- und Wohnzimmerbereich haben direkten Zugang zu der großzügig angelegten Loggia, die jeweils zwei Wohngruppen verbindet.

Im Erdgeschoss lädt das Foyer mit seinen Sitzbereichen zum Verweilen ein. Auch die Kapelle ist zugänglich und kann jederzeit genutzt werden. Der großflächige Garten lädt mit seinen Rundgängen zum Spazierengehen ein.

Ein Multifunktions- und ein Besprechungsraum können, Verfügbarkeit vorausgesetzt, für private Feiern und Zusammenkünfte kostenlos reserviert werden.

Unsere Räumlichkeiten und Angebote

Jeder Bewohner verfügt über ein Einzelzimmer (16,51 m² oder größer) mit Blick nach Norden, Süden, Osten oder Westen und ein Bad (4,17 m² oder größer).

Jedes Zimmer ist möbliert mit Pflegebett (sogenanntes Niederflurbett), Nachttisch, Tisch, Stuhl, Schrank, Kommode mit Fernseher, Wandregalfach und Garderobenhaken. Vertraute persönliche Bilder und Gegenstände sollen ergänzt werden, nach vorheriger Absprache gerne auch Möbel. Fernseh- und Telefonanschluss sowie drahtloses Netzwerk (WLAN) stehen ohne Aufpreis zur Verfügung.

Das Bad besteht aus barrierefreier Dusche, WC und Waschbecken.

Zu jeder der acht Wohngemeinschaften gehört eine offene Wohnküche. Dort kümmert sich ein*e Alltagsbegleiter*in täglich um alle Mahlzeiten und bereitet auch das Mittagessen vor Ort frisch zu. Bewohner*innen und Gäste können so mit allen Sinnen das Entstehen der Mahlzeiten hautnah miterleben.

Die tägliche Reinigung des Großteils des Hauses sowie das Waschen sämtlicher Wäsche übernehmen unsere Kooperationspartner Richard Wirth Gebäudereinigung GmbH, Heidelberg, und Wäscherei Paar GmbH & Co. KG, Walldürn.

Der große Aufenthaltsbereich der Wohnung mit Loggia bietet Platz für alle 15 Bewohner*innen plus einige Gäste bzw. helfende Personen. Durch die dazugehörige Küche, in der man täglich mit allen Sinnen das Entstehen aller Mahlzeiten hautnah miterleben kann, hat diese Räumlichkeit Wohnküchencharakter. Der angrenzende Wohnzimmerbereich bildet einen gewissen Kontrast hierzu.

Tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Ereignisse und Abläufe prägen den Alltag im Caritashaus Katharina Labouré – oder unterbrechen ihn und sorgen dafür, dass der persönlichen Biografie ein Abschnitt hinzugefügt wird und man sich im Angesicht bemerkenswerter Erlebnisse und Begegnungen sehr lebendig fühlt. Diese Kombination aus Vertrautem und Abwechslung suchen Mitarbeiter*innen und Engagierte täglich in empathischer Interaktion mit den ihnen Anvertrauten zu verwirklichen.

Einen kleinen Ausschnitt aus diesem Geschehen bilden die jeweiligen Wochenplan-Aushänge der vier Wohnetagen und der für das ganze Haus geltende jeweilige Monatsplan ab. Darin spiegeln sich Themenfelder wider wie weltliches und kirchliches Leben im Jahreskreis, Mobilitätsförderung, Kreativität, Haushaltstätigkeiten, Musizieren und Musik-Erleben, Literatur, kulturelle Vorträge, biografisches Erzählen, Reflexion des Tagesgeschehens in Stadt und Welt, Zubereiten und Genießen von Leckereien, Gärtnern, Ausflüge und Begegnungen mit jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern und vieles mehr.

Die „Emmaus-Kapelle“, so benannt nach dem eigens für sie entstandenen Wand-Tetraptychon über die neutestamentliche Emmaus-Geschichte (Lukas 24, 13-35), ist stets geöffnet und steht als Raum der Stille zur Verfügung sowie als Raum für Gottesdienste und spirituelle Veranstaltungen. Am Freitagnachmittag findet eine Heilige Messe statt, am zweiten Montag im Monat ein evangelischer Gottesdienst, in loser Folge zudem Taizé-Gottesdienste und weitere Angebote. „Emmaus“ bedeutet im übrigen „warme Quelle“.

Der großzügige Garten steht allen im Hause tagsüber offen. Vom Rundwanderweg und seinen Sitzbänken aus lassen sich die Blühpflanzenfolge im Jahresverlauf, die Insekten auf der Blumenwiese und Vögel auf Futtersuche beobachten. Dank seiner Nordostlage liegt selbst bei Sonnenhochstand im Sommer ein großer Teil der Fläche im Schatten. Ein Hochbeet steht der Bewohnerschaft zur Verfügung. Im Laufe der kommenden Monate darf man sich zudem auf die Installation eines Wasserelementes auf der Grünfläche freuen, die aus Spenden finanziert.